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(RT) Russland untersucht Medienberichte, denen zufolge ukrainisches Militär MH17 abgeschossen haben soll

von Russia Today
2014-12-23

MH17 Absturz 17. Juli 2014
MH17 Absturz 17. Juli 2014
"Das russische Untersuchungskommittee hat ein Interesse an der heutigen Publikation der Komsomolskaja Prawda Zeitung. Natürlich ist die Information, in der ein ukrainischer Staatsbürger zitiert wird von unmittelbarem Interesse, da es die laufende kriminaltechnische Untersuchung des Kommittees über die Benutzung verbotener Waffen und Kriegstaktiken in der Ukraine berührt.", sagte ihr Sprecher Wladimir Markin.

"Wir werden uns mit dem Herausgeber und den Journalisten der Zeitung in Verbindung setzen, um herauszufinden, ob die genannte Quelle autentisch ist und um seine Kontaktdaten zum Zweck eines folgenden Interviews zu bekommen," fügte er hinzu.

Ein Zeuge, der anonym bleiben möchte, erzählte der Komsomolskaja Prawda (KP) Tageszeitung, dass ein Pilot eines ukrainischen SU-25 Kampfflugzeuges hinter dem Absturz des MH17 Fluges vom 17.Juli 2014 stecke. Er behauptete, dass der Pilot so genannte Air-to-Air Raketen benutzte, um die malaysische Boeing abzuschießen, die, so schloß er, wahrscheinlich für ein Militärflugzeug gehalten wurde.

"Ungefähr eine Stunde vor der Katastrophe stiegen 3 Kampfflugzeuge von Dnepopetrowsk auf. Eines der Flugzeuge war eine SU-25, die mit dieser Art Air-to-Air Raketen ausgerüstet war." erzählte der Zeuge KP in einem Interview und fügte hinzu, dass er zu dieser Zeit auf dem Flughafengelände war. Als der überlebende Pilot aus dem Flugzeug stieg, sah er "sehr verängstigt" aus.

Die ersten Worte des ukrainischen Piloten, als er aus dem Flugzeug stieg waren: "Falsches Flugzeug," so behauptete der angebliche Zeuge. Später am Abend soll der selbe Pilot gesagt haben "Das Flugzeug war am falschen Ort zur falschen Zeit."

Während die Tageszeitung nicht sofort die Behauptungen des Zeugen überprüfen konnte, entdeckten seine Leser bereits, dass der involvierte Pilot - Wladislaw Woloschin - tatsächlich existiert, und für seine Rolle bei Kiews so genannter "Anti-terroristischen Operation" in der Ost-Ukraine ausgezeichnet wurde.

Damals im Juli sagte das russische Militär, dass es ein ukrainisches SU-25 Kampfflugzeug detektierte, welche am Tag der Katastrophe in Richtung der MH17 Boeing an Höhe gewann.

"Ein Kampfflugzeug der ukrainischen Luftwaffe wurde im Aufstieg erfasst, seine Entfernung zur malaysischen Boeing betrug zwischen 3 und 5 km,", sagte der Chef des Hauptoperationsdirektorats des Hauptquartiers der russischen Streitkräfte, Leutnant-General Andrei Kartopolow.

Kartopolow fügte hinzu, dass die Präsenz des ukrainischen Militärjets durch Video-Aufnahmen des Monitoring-Centers in Rostov bestätigt werden konnte.

Der Flug MH17 stürtzte am 17. April 2014 in der Ostukraine ab. Alle 298 Passagiere und Crew-Mitglieder der Boeing 777 wurden dabei getötet. Die Opfer stammten aus 10 Nationen, während die meisten von ihnen, 193 insgesamt, aus den Niederlanden stammten. Die zweithöchste Anzahl der Opfer stammt aus Malaysia.
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