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Snowden Dokumente zeigen, dass GCHQ und NSA Merkel und deutsche Firmen ausspionieren

von www.larouchepac.com
2014-03-30

Edward Snowden (wikimedia-commons)
Edward Snowden (wikimedia-commons)
Nach „Der Spiegel“ zufolge zeigen Dokumente, dass Großbritanniens GCHQ Geheimdienst deutsche Internet Firmen infiltriert hat und die amerikanische NSA einen gerichtlichen Auftrag erhielt, in Deutschland zu spionieren und Informationen über die Kanzlerin in einer speziellen Datenbank zu sammeln. Der Spiegel fragt dann: „Ist es Zeit für das Land, eine formelle Spionageuntersuchung einzuleiten?“

Top-Secret Dokumente aus dem Archiv von Edward Snowden, die vom Spiegel in Augenschein genommen wurden, zeigen, dass die britischen Spione Überwachungen von Beschäftigten mehrerer deutscher Firmen durchführten und deren Netzwerke infiltrierten. Ein Top-Secret GCHQ-Papier behauptet, dass die Agentur nach der „Entwicklung von Expertenwissen von wichtigen Satelliten IP Service-Bereitstellern in Deutschland“ suchte.

Das Dokument sagt aus, dass das Ziel dieser Unternehmungen die Weiterentwicklung größeren Wissens über den Internetverkehr durch Deutschland war. Das 26-seitige Dokument nennt ausdrücklich 3 der deutschen Firmen, die für die Überwachung vorgesehen waren: Stellar, Cetel und IABG.
Das Dokument sagt weiterhin aus, dass Firmenbeschäftigte Ziele waren, insbesondere Ingenieure, die ausfindig gemacht und überwacht („tasked“) werden sollten.

Der Spiegel weißt darauf hin, das Monitoring-Firmen und deren Mitarbeiter zusammengenommen mit dem Diebstahl von Kundenlisten das klassische Muster von Wirtschaftsspionage wiederspiegelt. In der Tat sollten derartige Aufdeckungen ein Fall für die Bundesstaatsanwaltschaft sein, die in der Vergangenheit bereits solche Untersuchungen in ähnlichen Fällen Russland und China betreffend angeordnet hat.

Ein NSA-Geheimdokument ergab weitere Hinweise, dass Merkel ein Ziel war. Das Dokument ist eine Präsentation vom NSA-Zentrum für Inhaltsaussonderung. Die Listen scheinen 122 Staatsführer zu enthalten. 12 Namen sind als Beispiel aufgelistet, u.a. Merkels.

Die Liste beginnt mit „A“, wie bei Abdullah Badawi, dem früheren Malayischen Premierminister und setzt sich fort mit den Präsidenten von Peru, Somalia, Guatemala und Kolumbien, bis hin zum weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko. Der letzte Name auf der Liste, Nr. 122, ist Yulia Timoschenko. Die NSA listet die die internationalen Führer alphabetisch nach ihren Vornamen, mit Timoschenko unter „Y“. Merkel ist unter „A“ als der neunte Führer aufgelistet, gleich hinter dem Malawischen Präsidenten Amadou Toumani Touré, jedoch vor dem Syrischen Präsidenten Bashar Assad.

Das Dokument weißt darauf hin, dass Angela Merkel auf der so genannten „Ziel-Wissen-Datenbank (TKB), einer Zentralen Datenbank für individuelle Ziele platziert wurde. Eine interne NSA Beschreibung sagt aus, dass Mitarbeiter diese Datenbank benutzen können, um „komplette Profile“ von Zielpersonen erstellen zu können.





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