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9/11 - Gibt es Gerechtigkeit?

von Thomas Trautzsch
2014-09-14

von Unbekannt [Public domain], via Wikimedia Commons
von Unbekannt [Public domain], via Wikimedia Commons
Der gemeinsame Bericht der 9/11 Untersuchungskommission des Kongresses enthält umfassende Details zum Entstehen und der Ausführung der terroristischen Attacke auf das New Yorker World Trade Center 2001. 28 Seiten dieses Berichts, welche die Rolle Saudi-Arabiens bei der Vorbereitung und Ausführung beleuchten, wurden durch die Regierung George W. Bush klassifiziert, also der Geheimhaltungsstufe unterworfen. Viele Menschen und insbesondere die Familien und Hinterbliebenen der 9/11 Opfer erhofften sich mit dem Amtsantritt Barack Obamas die Freigabe dieser 28 Seiten, um die Tatsachen an das Licht der Öffentlichkeit zu bringen, die es ihnen ermöglichen würden, ihren bei dem Angriff verstorbenen Angehörigen auf legalem Wege durch eine gerichtliche Klage gegen Saudi-Arabien Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen.

Barack Obama hat diesen Familien bei zwei Veranstaltungen von Angesicht zu Angesicht die Freigabe dieser 28 Seiten im Wahlkampf versprochen und sein Versprechen bis dato nicht gehalten, nach mehr als 5 Jahren Amtszeit. Das Weisse Haus unter der Obama-Administration sieht durch die Veröffentlichung der 28 Seiten die Nationale Sicherheit der USA gefährdet und verweigert damit den Familien den nötigen Zugang zu den Fakten, die eine Anklage gegen die Täter ermöglichen würden.

Angehörigen des amerikanischen Kongresses und des Senats ist es erlaubt, diese klassifizierten 28 Seiten zu lesen. Sie dürfen jedoch entsprechend ihres Amtseides diese klassifizierten Informationen nicht weitergeben. Diejenigen Kongressangehörigen, sowie Senatoren, welche diese 28 Seiten bereits gelesen haben, waren durch die Bank weg von deren Inhalt schockiert und haben einhellig zum Ausdruck gebracht, dass die Veröffentlichung dieser Informationen eine moralische sowie politische Notwendigkeit für die USA darstellt und die amerikanische Außenpolitik maßgeblich ändern würde. Diese Politiker, sowie viele Mit-Autoren dieses Berichtes bestätigen entgegen den Behauptungen des Weissen Hauses, dass die in den 28 Seiten enthaltenen Informationen keineswegs die Nationale Sicherheit der USA bedrohen.

Die Kongressabgeordneten Walter Jones, Steve Lynch und Thomas Massie führen zusammen mit den Opferfamilien einen bravourösen Kampf für die Veröffentlichung dieser Informationen um die Verantwortlichkeit im Bezug auf die Vorbereitung, Finanzierung und Ausführung der 9/11 Attacken, nicht nur, um den 9/11 Opferfamilien lang ersehnte Gerechtigkeit wiederfahren zu lassen, sondern auch, um der amerikanischen Gesellschaft, sowie der transatlantischen Welt ein weiteres Abdriften in den Faschismus zu ersparen.


Man muss kein großer Stratege sein, um zu erkennen, dass die USA-Regierungen unter Bush und Obama als Allianzpartner die Aktionen der Saudischen Regierung vertuschen, zumal ein Großteil der nahezu diktatorischen Machtansammlung des derzeitigen amerikanischen Präsidenten und seiner heutigen verfassungswidrigen Kriegstrommelei auf den politischen Entscheidungen basieren, die Aufgrund des 9/11 Terror-Anschlags von 2001 unter Mißachtung dieser Informationen getroffen wurden. In dieser Hinsicht ist das Ereignis des Terroranschlags von 9/11 historisch bedeutungsgleich dem Reichstagsbrand 1933 in Berlin.

Ein weiser amerikanischer Staatsmann stellte einst fest, dass Faschismus nicht an braune Hemden oder Swastikas gebunden ist, sondern oft in einer Form daherkommt, die von der Masse der manipulierten Gesellschaft nicht als Faschismus wahrgenommen wird. Die 28 Seiten des 9/11-Berichtes sind ein wichtiges Schlüsselelement in der Richtigstellung des gesellschaftlichen Wahrnehmungsprozesses in dieser Hinsicht.


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Thomas Trautzsch
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