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Dempsey forciert Obamas Hand beim Krieg gegen ISIS

von www.larouchepac.com
2014-08-25

Commons Wikimedia - United States Army
Commons Wikimedia - United States Army
Quellen nahe am Pentagon und dem Weißen Haus bestätigten, dass General Martin Dempsey, Chef des amerikanischen Generalstabs, das normale Protokoll umging, um eine Richtungsänderung der Politik der Obama-Administration im Bezug auf die vorherrschende ISIS-Krise herbeizuführen. Laut mehreren Quellen benutzte General Dempsey eine kürzliche Gelegenheit benutzte, bei der er und Präsident Obama an einer Gedenkveranstaltung in Washington DC teilnahmen, um den Präsidenten im 4-Augengespräch über die unmittelbare Bedrohung durch die ISIS zu informieren. Zu der Zeit (gerade vor Obamas Ferien auf Martha's Vineyard), waren die ISIS Streitkräfte kurz vor dem Eröffnen einer Offensive, um die kurdische Stadt Erbil, die kurdische Hauptstadt, einzunehmen. ISIS hatte zuvor bereits die Kurdischen Peschmerga Streitkräfte in einer Reihe entscheidender Schlachten geschlagen. Dempsey warnte den Präsidenten, dass falls Erbil an die ISIS fallen sollte, diese als nächsten Schritt in das kurdische Gebiet des Iran einfallen könnten, was einen weit größeren regionalen Krieg auslösen könnte, der den Konflikt zwischen den Sunniten und den Schiiten weiter anheizen könnte.

Dempsey forderte den Präsidenten auf, Notfallunterstützung für die Kurden zu autorisieren, jedoch müsse die Administration eine verständliche Strategie für die erfolgreiche Niederschlagung der ISIS entwickeln, welche die regionalen Hauptkräfte in einer führenden Rolle einbindet. Auf seiner Pressekonferenz mit Verteidigungsminister Chuck Hagel letzte Woche, wiederholte General Dempsey viele seiner Punkte, die er in seinem privaten Treffen mit Obama vorbrachte.

Der Netto-Effekt ist nun, so die Quellen in Washington, dass die Hände des Präsidenten gebunden sind. Er kann nicht seine verfassungsgemäßen Verantwortungen unter dem Artikel 1, Sektion 8 und der War-Powers-Resolution umgehen, um die Autorisierung des Kongresses für weitere Militärische Aktionen einzuholen. Weiterhin bestätigen die Quellen, dass die Vereinigten Staaten Geheimdienstinformationen mit beiden, den Syrern und den Iranern austauschen. Im Falle Syriens, wie der The Independent am Wochenende berichtete, reicht das US-Militär Geheimdienstinformationen über Schlüsselpositionen der ISIS über den deutschen BND und andere europäische Geheimdienste an die syrische Regierung weiter. Und in Bagdad versorgt amerikanisches Geheimdienst- und Militärpersonal den Iran mit wichtigen Informationen, einschließlich der Al Quds Brigade, über vertrauenswürdige Vermittler der irakischen Regierung. Während General Dempsey auf der Pressekonferenz seine Worte sehr sorgfältig wählte, als er sagte, dass die Vereinigten Staaten noch nicht als Partner Syriens oder des Iran agieren, machte er klar, dass eine produktive Linie der Kooperation gibt, wenn alle Beteiligten gegen einen gemeinsamen gefährlichen Gegner operieren - ISIS.

Die Aktionen durch den Generalstab mit der Unterstützung durch den Verteidigungsminister Hagel, sind den regulären Sicherheitsberatern des Präsidenten, einschließlich Susan Rice und Samantha Power zuvorgekommen. Durch die Anerkennung der tödlichen Gefahr durch die ISIS, hat sich die Rolle der Vereinigten Staaten von einer humanitären Hilfsaktion zu einer Gefechtsunterstützung gewandelt und somit kann einer Debatte im Kongress über eine Zustimmung nicht mehr länger ausgewichen werden.

Während die Obama-Administration noch eine eigentliche Strategie gegen ISIS entwickeln muss, haben die forcierte Debatte und die operative Kooperation mit Syrien und dem Iran die Verhältnisse bereits verändert, so betonten mehrere Quellen.

Bildquelle: [„Dempsey max“ von United States Army - http://usarmy.vo.llnwd.net/e1/Leaders/images/dempsey_max.jpg. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Dempsey_max.jpg#mediaviewer/Datei:Dempsey_max.jpg]
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