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Merkel macht Druck für politische Lösung der Ukraine-Krise

von www.larouchepac.com
2014-08-25

By Strassengalerie CC-BY-3.0 Wikimedia Commons
By Strassengalerie CC-BY-3.0 Wikimedia Commons
Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel zwang Präsident Petro Poroschenko einer neuen Waffenruhe zuzustimmen und mit Gesprächen mit Russland weiter zu machen, um die Krise zu beenden, welche die Welt an den Rand eines Konfliktes zwischen der NATO und Russland gebracht hat, der sich zu einem Weltkrieg ausweiten könnte.

Nach einem 5-stündigen Treffen mit Poroschenko und anderen ukrainischen Regierungsangehörigen gab Merkel ein Interview für das Wallstreet Journal in welchen sie hervorhob,

"Es wird keine militärischen Lösung des Ukraine-Konflikts geben. Darum sind politische Gespräche absolut notwendig ... Ich will einen Weg finden, wie viele andere auch, der Russland nicht schadet.... Wir wollen gute Handelsbeziehungen mit Russland. Wir wollen vernünftige Beziehungen zu Russland. Wir hängen voneinander ab."

In den Worten des Wallstreet Journals:

"Sie wiederholte ebenfalls, dass eine ukrainische NATO-Mitgliedschaft nicht auf der Agenda stehe."

Sie riet weiterhin zur Vorsicht, dass es am Dienstag beim Treffen zwischen Putin und Poroschenko in Minsk keinen Durchbruch geben werde, jedoch muss ein Anfang gemacht werden und das Treffen ist Teil dieses Prozesses.

Merkels Formulierungen wurden von einer Quelle in Washington wieder gespiegelt, die "vorsichtigen Optimismus" ausdrückte, das die Minsk-Gespräche zu einer Deeskalation und einer letztlichen Normalisierung der Beziehungen zwischen der Ukraine und Russland führen könnten. Die Quelle hob hervor, dass der deutsche Außenminister Steinmeier eng mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lavrov zusammenarbeitete, um Poroschenko und Putin zu einen ernsthaften Dialog in Minsk zu drängen. Die Washingtoner Quelle fügte dem hinzu, dass die erfolgreiche Rückkehr des humanitären Hilfskonvois ohne Zwischenfälle ein gutes Zeichen sei, dass beide Seiten darauf bedacht sind, eine weitere Eskalation zu vermeiden. Er fügte weiterhin hinzu, dass Präsident Obama den deutschen diplomatischen Anstrengungen seine stillschweigende Unterstützung zuteil werden ließ, was die Briten in Rage versetzte, die darauf aus sind, den NATO Gipfel am 4./5. September in Wales als eine großangelegte Eskalation gegen Russland zu nutzen.

[Bildlizenz: By Strassengalerie (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons]
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