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Argentinien aktiviert Gesetzgebung gegen Finanz-Terrorismus und ökonomische Kriegsführung der Hedge-Fonds

von www.larouchepac.com
2014-08-17

Cristina Fernandez de Kirchner
Cristina Fernandez de Kirchner
Argentinien geht die harte Tour. Begleitet von gigantischen Schlagzeilen in den Finanzmedien, die eine argentinische "Wirtschaftskrise" herbeischreien, reichte die Firma Donnelley & Sons, eine US-amerikanische Druckfirma, die seit vielen Jahren in Argentinien arbeitet und gar keine Finanzprobleme hat (das Vermögen ist gößer als die Ausstände, und kaum Schulden), ihre Bankrotterklärung ein und wurde auch von einem Tag auf den anderen für bankrott erklärt, wodurch nun 400 Arbeiter auf der Straße sitzen.

Die Regierung reagierte, indem sie das Anti-Wirtschafts- und Finanzterrorismus-Gesetz aktivierte, das zuvor noch nie benutzt wurde, um Anklage gegen Donnelley & Sons einzuleiten für eine vorgetäuschte Insolvenz mit der Absicht, "die wirtschaftlichen und finanziellen Ordnungsverhältnisse zu ändern" und "Terror in der Bevölkerungzu säen." Die Regierung beabsichtigt auch bei der U.S. Wertpapierhandelskommission eine Untersuchung dieses betrügerischen Handelns zu beantragen.

"Ich glaube nicht an Zufälle," erklärte Präsidentin Cristina Fernandez de Kirchner am 14. August, als sie ein neues bundesweites Sozialwohnungsprogramm eröffnete. Sie berichtete, dass die Bundessteuerbehörde, AFIP, bereits damit begonnen hat, zu untersuchen, welche Firmen, die in Argentinien operieren, den Geierfonds gehören. Nicht überraschend gehört die Firma Donelley & Söns zu 60-70% spekulativen Investment-Fonds von denen BlackRock einen kritischen Anteil hält, den es von Paul Singers NML Capital Fonds (einem der Geierfonds die Argentinien angreifen) vor weniger als einem Jahr gekauft hatte.

Die Untersuchungen dieser "Investment Fonds" wird weitergeführt werden, sagte die Präsidentin. Das war die zweite Nachricht in dieser Woche, die an die Möchte-Gern-Finanzmächte ging, nämlich, dass die Regierung Maßnahmen ergreifen wird, die argentinische Bevölkerung zu verteidigen. Zuvor hatte die AFIP in dieser Woche den Firmensitz der HSBC Bank durchsucht, im Zuge der Anklage wegen Steuerbetrugs und Geldwäsche gegen diesen britschen "Kronjuwel".

Fernandez stellte die Verbindung zwischen der Bankrotterklärung und der am 13. August in einer Presseerklärung gemachten Drohung von Mark Brodsky her, dem Vorsitzenden des Geier-Fonds Aurelius, "dass das Schlimmste für Argentinien noch bevorstünde", weil es den Geiern nicht nachgab. "Welches Schlimmste steht noch bevor, Herr Brodsky?"

Fernandez forderte in ihrer Rede, dass die argentinischen Bürger verstehen müssen, dass diese Geier-Fonds nicht allein aus Gier handeln, sondern dass dies eine politische und geopolitische Entscheidung ist, die versucht, Argentinien wieder in die Verschuldung zu treiben, um Argentinien zu zwingen, seine Ressourcen als Ausgleich für diese Schulden zu übergeben. uf ähnliche Weise erklären sie Insolvenzen, weil die Arbeitslosigkeit wollen. Warum wollen sie Arbeitslosigkeit? Weil Arbeitslosigkeit der große soziale Disziplinar ist, der Menschen dazu zwingt, jeden Job anzunehmen, ganz gleich wie die Bezahlung aussieht, wenn sie arbeiten wollen.

"Die wollen uns auf den Knien sehen. Nun mit mir als Präsidentin werden sie uns nicht auf unseren Knien sehen."
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