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Britisches Imperium droht mit Finanz-, sowie militärischem, nuklearem Krieg gegen Russland

von www.larouchepac.com
2014-07-29

Wolfgang Muenchau
Wolfgang Muenchau
Mit der Bekanntgabe der intensivierten Sanktionen der Europäschen Union und der USA gegen Russland, die offiziel morgen bekanntgegeben werden sollen, macht das britische Imperium klar, daß sie darauf vorbereitet sind, diesen Weg durchzuziehen, um zu versuchen, Russland von der Landkarte zu fegen, auf militärischem, sowie finanziellem Wege. Deren Drohungen sind so gefährlich, wie verrückt.

Am deutlichsten war vielleicht der monetaristische Top-Propagandist mit Kolumnen in der Financial Times und dem Spiegel, Wolfgang Münchau, der in seinem letzten Stück in der FT Deutschland schrieb, dass das Argument das Russland um die 500 Milliarden Euro in Reserven hat und daher den Sanktionen widerstehen kann, Unsinn sei.

"Wir können die russische Wirtschaft binnen Wochen niedermachen,"

gab er an, indem wir ihren Zugang zum internationalen Zahlungssystem blockieren, die Eigentum des Westens sind. Münchau fügte hinzu:

"Zahlungssysteme sind die Atombombem des Finanzkrieges."

Die gleiche Botschaft wurde durch die gestrige Entscheidung des Ständigen Gerichtshofes in Den Hag vermittelt, die eine Strafe von erstaunlichen 51.5 Milliarden US Dollar gegen die russische Regierung aussprach, wegen der Übernahme des Yukos Öl-Konzerns des russischen Oligarchen Chodorkowsi durch Rosneft 1990. Diese Strafe ist etas 20 Mal höher als die bisher höchste ausgesprochene Strafe. In ihrer Berichterstattung zitierte die Financial Times

"eine Person, die Putin nahe steht, sagte dass das Yukos-Urteil unwichtig sei im Angesicht der größeren geopolitischen Lage in der Ukraine. 'Es bahnt sich ein Krieg in Europa an', sagte er. 'Glauben sie wirklich, dies spielt eine Rolle?'"

Das Sprachrohr der City of London Ambrose Evans Pritchard, der im heutigen Daily Telegraph schrieb, brüstet sich, dass der Yukos Fall benutzt werden könne, um Russland in einen souveränen Staatsbankrott zu treiben - so wie es das britische Imperium derzeit mit Argentinien versucht. Während Yukos und Konsorten nicht in der Lage sein werden, ausländische Anleihen der russischen Zentralbank oder andere staatliche Eigentümer zu verfolgen, so schreibt er, werden sie nichtsdestotrotz Eigentum von staatlichen Firmen im Ausland angreifen, von welchen sie behaupten, dass diese als staatliche Instrumente dienen und sie werden Rosneft verfolgen, die Yukos enteignet haben. Sie werden ebenfalls die britischen Ölgiganten BP indirekt verfolgen, da dieser 20 Prozent der Rosneft Aktien besitzt. Yukos Anwälte werden nun in 150 involvierten Ländern Eigentumseinzugsansprüche einreichen.

Evans-Pritchard schließt erfreut:

"Russische Auslandsschulden (staatlich, Banken und Firmen) erhöhen sich mit einem Schlag auf 770 Milliarden US Dollar. Aus einer Zahlungsverweigerung wird früher oder später ein Staatsbankrott werden."
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