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An ihrem Unabhängigkeitstag greift Argentinien die Finanzgeier an: Wir lassen uns nicht erpressen!

von www.larouchepac.com
2014-07-11

Axel Kicillof (commons.wikimedia.org; Lic.(2violeta)
Axel Kicillof (commons.wikimedia.org; Lic.(2violeta)
Gestern, am 198. Jahrestag der Gründung Argentiniens als unabhängige Nation beim Kongress von Tucuman, veröffentlichte das Präsidentenbüro eine weitere vollseitige Anzeige in der Washington Post, unter dem Titel "Geier-Fonds: Tatsachen zeigen, dass es kein Mythos ist, dass sie Geier sind."

Diese Anzeige ist eine Antwort auf eine andere, die am 8. Juli in der Washington Post von Milliardär Paul Singers' Geier-Fond-Lobby, der Amerikanischen Task Force Argentina (ATFA), unter dem Titel "Die Fakten über Argentiniens Schuldenstreit", welche jedes einzelne Argument der argentinischen Regierung abezüglich ihrer Schulden-Restrukturierung und die Offenlegung der Erpressungsmethoden dieser Geier-Fonds als "Mythos" bezeichnete.

Unter der Annahme, dass die Geier-Fonds "Argentinien öffentlich beleidigen und bedrohen", beschuldigt die gestrige Anzeige die "Geier", dass es ihr Ziel sei,

"das Land zu erpressen, um die Öffentliche Meinung in den USA für sich zu gewinnen und einen Profit von 1600% auf Kosten des Wohlergehens der argentinischen Bevölkerung einzufahren."

Mit dem Hinweis, dass die Geier die ATFA Vereinigung finanzieren, zeigte die Anzeige auf,

"dass jene Geier die letzten Jahre darauf verwendet haben, die Wahlkämpfe von US-Politikern zu finanzieren."

In der Widerlegung jeder einzelnen ATFA-Lüge, fasst die Anzeige zusammen, dass Argentinien sich nicht erpressen lassen wird und stattdessen

"ihren erfolgreichen souveränen Schuldenrestrukturierungsprozess, der dem Land die längste Periode wirtschaftlichen Wachstums und sozialer Anteilnahme in der Landesgeschichte einbrachte, verteidigen wird."

Auf der offiziellen Unabhängigkeitsfeierlichkeit in Tucuman versammelten sich mehrere Ibero-amerikanische Botschafter und Konsule, um Argentinien zu unterstützen, wobei einige beobachteten, dass so wie die Ibero-amerikanischen Befreier gegen Spanien kämpften, müssen heute alle Nationen des Kontinents sich zusammenschliessen, um die Geier u besiegen, die alle von ihnen belästigen.

Ein spezieller Affront gegen das Land an diesem Tag der nationalen Feierlichkeiten war die Ankunft von zwei Angestellten von Singers "ATFA Mordkommando", Robert Shapiro und Nancy Soderberg. Kein Regierungsangehöriger wird sich mit ihnen treffen. Daher planen sie, sich mit namentlich nicht genannten Meinungsmachern zu treffen, um "Informationen über die Wirtschaft zu sammeln". Insbesondere Shapiro ist ein hartes Stück Arbeit, zumal er in den letzten Jahren das bekannteste Gesicht der ATFA war und eine giftige Kampagne gegen beide Kirchner-Präsidentschaften führte, in der er sogar Cristina Fernandez als eine anti-amerikanische Terroristin bezeichnete, weil sie mit dem Iran zusammenarbeitete, um den Bombenanschlag von 1994 auf das AMIA Jüdische Sozialzentrum in Buenos Aires aufzuklären, bei dem Iranische Offizielle betroffen waren.

Shapiro stellt auch die absurde Behauptung auf, dass die ATFA "gewöhnliche Menschen" kleine Investoren vertritt, die ein opfer Argentiniens geworden sind. Wie Axel Kiciloff gestern in einem Brief an die Financial Times bereits schrieb, "Geier sind keine Opfer, sondern Erpresser,". Er fuhr fort, aufzuzeigen, das Paul Singers NML Ltd. ihren Sitz auf die Cayman Inseln verlagert haben, um US-Steuern zu entgehen.
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