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Die Rolle der Krim in der Neuen Seidenstrasse

von www.larouchepac.com
2014-06-09

Die neue Seidenstraße - Welcome MAGLEV Technology.
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Für die anstehenden Landtagswahlen Ende August in Sachsen ruft die BüSo zur Verwirklichung einer Magnetschwebebahnverbindung für Frachtverkehr von der Landeshauptstadt Dresden bis nach Kiew und weiter bis in die Krim hinein, über Kasachstan bis nach China auf. Ein Artikel im "Eurasia Review" vom 27. Mai zeigte, dass die vorgeschlagene Route über die Krim kein Luftschloss ist, sondern ein Projekt, das von China ernsthaft in Erwägung gezogen wird - obwohl es noch auf der traditionellen Hochgeschwindigkeitstechnologie beruht.

Zusätzlich zur nördlichen Chongqing-Duisburg Route für den Containerzugverkehr, der gerade von Chinas Präsident in Duisburg in das Leben gerufen wurde,

"gibt es eine weitere Bahnlinie, die im März-April 2011 in Betrieb genommen wurde", so der Artikel "von Chongqing nach Duisburg (Deutschland) über die Alashankou-Kreuzung, Kasachstan, welche entlang der nördlichen Kaspischen See durch Russland, Weißrussland und Polen führt und dabei 10300km überspannt. China sucht seit letztem Jahr nach der Entwicklung einer alternativen Route nach Europa, durch die Ukraine /Krim vom Tiefseehafen in Sevastopol, um die maritime Seidenstrasse in Griechenland anzubinden. In diesem Zuge schuf die Peking Interozeane Kanal-Invenstment-Management Gesellschaft ein Projekt im Wert von 10 Milliarden Dollar für die KOnstruktion eines Hafens und einer Wirtschaftszone in Sevastopol, dem zweitgrößten Hafen der Ukraine.

"Als einen Teil des Projekts wird ein neuer Tiefseehafen auf der Krim gebaut, in der Nähe des Dorfes Frunze in der Saki Region. Die Baggerarbeiten sollen einen 25 Meter tiefen Hafen ermöglichen. Das Projekt schließt die Konstruktion verschiedener Terminals und Kornspeicheranlagen ein, die eine totale Kapazität von 20 Millionen Tonnen haben. Die Design-Kapazität des hafens beträgt 140 Millionen Tonnen. Da die Hafen-Infrastruktur und der hafen selbst an land gebaut werden, müssen die Bauausführenden das Land entfernen, welches den Bogayly-See vom Meer trennt. Der navigierbare Kanal für die Passage der größten Schiffe wird sich über 9 km erstrecken."

Das ganze Projekt wurde mit der in Kiew ansässigen Firma Kievgridoinvest gezeichnet, jedoch ist es unwahrscheinlich, dass das Urkainische Regime freiwillig die wirtschaftliche Entwicklung auf der Krim unterstützen wird - wenn diese nich Teil einer russisch-ukrainischen Abmachung wird, die von Europa und China unterstützt wird.
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Thomas Trautzsch
Jacob-Michelsen-Str. 3                  
07749 Jena

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