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Israels Ha'aretz wirbt für Gareth Porters Buch über die Unwahrheit der Behauptungen über iranisches Atomwaffenprogramm

von www.larouchepac.com
2014-06-01

Historiker Gareth Porter (commons.wikimedia.org)
Historiker Gareth Porter (commons.wikimedia.org)
Die liberale israelische Tageszeitung Ha'aretz veröffentlichte die Empfehlung eines neuen Buches des amerikanischen Historikers Gareth Porter mit dem Titel "Manufactured Crisis: The untold Story of the Nuclear Scare", in welchem Porter die offizielle Lesart der vermeintlichen iranischen atomaren Bedrohung in Frage stellt. "Porter scheint der einzige Forscher zu sein, der alle Berichte der Internationalen Atomenergiebehörde des letzten Jahrzehnts mit einem vorurteilsfreiem Auge gelesen hat. Er hatte ebenfalls Zugang zu amerikanischen Geheimdienstberichten des letzten Jahrzehnts über diese iranische Angelegenheit. Zusätzlich führte Porter Interviews mit Generationen amerikanischer Offizieller und analysierte deren Zeugnis vor dem US-Kongress," schreibt Schmuel Meir, ein ehemaliger IDF Analyst. "Das Ergebnis ist ein hochdetailliertes und gut dokumentiertes Buch für alle, die daran interessiert sind zu verstehen, wie wir zu der iranischen Nuklearkrise und den 'Angriffs-Szenarien' kamen und auch zu den erfundenen Tatsachen und Geheimdienstberichten, deren Zweck die Unterstützung dieses Vorurteils sein sollten."

Ein Interview mit Porter ist in dem Artikel enthalten, in welchem er die Geschichte der U.S. amerikanischen Erfindung der Geschichte um die iranische Bombe durch führende Neo-Konservative, einschließlich Dick Cheneys, Paul Wolfowitz und John Bolton ausführt. Laut Porter gab es zu keiner Zeit solide Informationen darüber, daß der Iran an einer Atomwaffe arbeiten würde. Der mysteriöse Laptop, welcher U.S. Geheimdiensten durch den Iranischen MEK (Mudjahideen e-Khalq) übergeben wurde, war, so Porter, ein anspruchsvoller Betrug der von israelischen Geheimdiensten auf die Beine gestellt wurde. Selbst der U.S. amerikansiche nationale Geheimdienstabschätzungsbericht von 2007, der das Kriegs-Momentum stoppte, indem er zur Einschätzung kam, dass der Iran sein Atomwaffenprogramm seit 2003 eingestellt hat, basierte auf der falschen Annahme, dass der Iran überhaupt je an einem atomaren Auslöser arbeitete. Thomas Fingar, der, laut Porter, der Hauptauthor dieses NIE (National Intelligence Estimates) Berichts war, gab zu, das es nur Teile abgefangener Konversationen zwischen iranischen Wissenschaftlern gab, die auf eine mögliche Entwicklung eines solchen Bomben-Auslösers hinwiesen, dass jedoch daraufhin nie substantielle Beweise gesammelt wurden. Porter klagt nun an, dass das wahre Ziel dieser Atombomben-Angstmache darin besteht, die Arbeit des Iran an seinem friedlichen Kernenergieprogramm zur Versorgung der Wirtschaft des Landes zu behindern und zu stoppen.
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