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Liam Halligan: es existiert ein überwältigend großer Druck der Notwendigkeit für Glass-Steagall

von www.larouchepac.com
2014-05-12

Liam Halligan (telegraph.co.uk)
Liam Halligan (telegraph.co.uk)
Liam Halligan publizierte am Sonntag einen starken Artikel für Glass-Steagall in Telegraph, mit dem Titel "Nur volle Trennung wird unsere großen Banken sicher machen". Halligan ruft regelmäßig zur Wiedereinführung von Glass-Steagall auf und reflektiert dabei einen Strom des Denkens bestimmter Kreise des britischen Establishments.

Halligans letzter Artikel ist sehr stark auf Glass-Steagall gerichtet, indem er eine Bekanntgabe der Barclays Bank zum Anlass nimmt, worin die Kündigung für 14000 Mitarbeiter im Jahr 2014 angekündigt wird, im Zuge einer Maßnahme, um sich vom spekulativen Banking wegzubewegen und sich wieder dem regulären kommerziellen Banking zu widmen. Halligan sagt, dies ist kompletter Blödsinn und nur ein weiterer Publicity-Trick.

"Trotz der traurigen Töne um diese Bekanntgabe wird die Barclays Bank weiterhin schwer in Investmentbankinggeschäfte involviert sein. Sie negiert damit keineswegs den überwältigenden Druck der Notwendigkeit einer entschiedenen Trennung der hochrisikobehafteten Investmentbanking-Aktivitäten auf der einen Seite und den Geschäftsbanken, die normalen Firmen und Haushalten auf der anderen Seite dienen. Der einzige Weg, um unsere großen Banken so sicher, wie möglich zu machen ist eine vollständige "Linie-im-Sand" Trennung von Investment und Kommerzbanking..., dies ist die Glass-Steagall Trennnung, die in den USA 1929 nach dem Wall-Street Crash eingeführt wurde. Glass-Steagall schützte die USA über 70 Jahre vor großen systemischen Bankversagen... Meine 11-jährige Tochter kapiert das. Und der einzige Grund, warum es die Bankenlobby nicht tut, ist wegen offensichtlicher finanzieller Motivationen, will es dies nicht."

Halligan führt weiterhin aus, dass die Vickers und Ring-Fencing Reformen nicht funktionieren können und dass

"das Fehlen bedeutungsvoller Reformen tatsächlich zu einem Verhalten über die letzten fünf Jahre geführt hat, welches einen weiteren Lehman-Brothers Moment immer wahrscheinlicher macht."

He weist auf die Tatsache hin, dass

"es eine Reihe äußerst erfahrener Ex-Investmentbanker gibt, die ihr Schäfchen ins Trockene gebracht haben und nun ihre Memoiren bereinigen wollen, indem sie sagen, dass die Beendigung des Glass-Steagall-Gesetzes ein Fehler war."

und erwähnt dabei Sandy Weill, John Reed und andere. Es gibt eine Menge äußerst autoritäre und erfahrene Befürworter auch im Vereinigten Königreich, einschließlich Mervin King, Lord Lawson, Lord Myners und anderen. Jedoch sind diese alle entweder in Rente, oder am Ende ihrer Karriere, bemerkt Halligan reumütig.

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