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In der Nato gibt es nur einen Hund, der beißen kann, und der muß an die Leine

von Thomas Trautzsch
2014-03-03

Wer bellt der beißt nicht.
Wer bellt der beißt nicht.
Da die absolut voraussehbare Reaktion der russischen Seite auf der Krim nach der westlichen Provokation durch die Unterstützung rechter nationalistischer Kräfte durch die EU und die USA in Kiew nun eingetreten ist und seine Wirkung entfaltet, gibt es eine Menge bellender Hunde im europäischen Haus, die eine Menge Geräusche machen, obwohl eigentlich klar ist, dass sie durch ihr vorheriges Schweigen und das Dulden jahrelanger Manipulation und Unterstützung der rechten Kräfte in der Ukraine diese Situation erst heraufbeschworen haben. Nichts anderes als die bewusste Erzeugung dieses Konfliktpotentials war der Zweck dieser Übung auf dem Rücken des ukrainischen Volkes. Das bestehende Potential der unmittelbaren Gefahr einer nuklearen Auseinandersetzung geht jedoch nicht explizit von den bellenden Europäern aus, die sich in panischen Drohgebärden üben, sondern der Militärmacht der USA unter der Kontrolle eines Mannes, der diese Maschinerie bereits in Syrien in Gang setzen wollte und nur durch die energische Intervention des eigenen Militärstabes sprichwörtlich in letzter Minute davon abgehalten wurde. Der Befehl zum Einmarsch in Syrien war bereits erteilt und nur durch das beherzte Eingreifen des Generalstabschefs Martin Dempsey konnte eine Eskalation abgewendet werden. Wie sich später herausstellte und in den westlichen Medien weitestgehend verdrängt wurde, war der Giftgasangriff bei Damaskus, eine False-Flag-Operation durch saudi-gesponsorte Terroristen, die genau diesen Einmarsch der Nato unter amerikanischer Führung provozieren wollten.

Ist ein amerikanischer Präsident, der bereits bewiesen hat, dass er in diesen Angelegenheiten eine extrem kurze Sicherung hat und der auch durch seine zahlreichen Verfassungsbrüche, wie bei der Umgehung des eigenen Kongresses in der Entscheidung der Lybien-Invasion gesehen, ständig demonstriert, dass etwas anderes, als die eigentlichen Interessen der amerikanischen Bürger seine Agenda bestimmt, tragbar?

Barack Obama hat mehrfach bewiesen, dass er nicht fit ist für das Amt des Präsidenten. Seine Politik im asiatisch-pazifischen Raum und sein Umgang mit sensiblen, Russland betreffenden Fragen der territorialen Integrität im russischen Grenzgebiet, sind eine einzige Provokation gegen den Eurasischen Wirtschaftssektor, mit dem Ziel eine neue Doktrin des kalten Krieges auferstehen zu lassen, mit einem Höchstpotential zur thermonuklearen Auseinandersetzung.

Rechtfertigen innenpolitische Erfolge seinen Rückhalt in der eigenen Bevölkerung? Nein, Tatsache ist, dass seine Versäumnisse in der Wirtschaftspolitik und der Bankenregulierung einen zunehmend großen Teil der amerikanischen Bevölkerung in die Armut geschickt haben, und darum seine Zustimmungswerte das niedrigste Niveau erreicht haben, das je für einen amerikanischen Präsidenten zu verzeichnen war. Die Medien mögen zwar ein anderes Bild zeichnen, jedoch werden sich gewisse Realitäten nicht länger verbergen lassen. Kontrastiert man Obama in diesen Dingen mit John F. Kennedy, oder Franklin Roosevelt, dann stellt man schnell seine vorherrschende Impotenz im Umgang mit den Spekulanten fest und auch den moralischen Bankrottzustand seiner gesamten politischen Erscheinung als Marionette ausgesprochen britischer Interessen. Es lohnt sich, Nachforschungen zu der Frage anzustellen, wie John F. Kennedy auf die Kuba-Krise reagierte. War es Konfrontation oder Dialog?

In einer solch explosiven Situation bestehen absolut große Zweifel an den moralischen Qualitäten Barack Obamas. Spätestens dann, wenn sich abzeichnet, dass Präsident Barack Obama ein zweites Mal versucht, durch die Instrumentalisierung der Institution der NATO, oder irgendeinen anderen neuen Trick die Zustimmung des amerikanischen Kongresses in der Frage einer militärischen Intervention auf der Krim zu umgehen, sollte jedem amerikanischen Politiker, ob Demokrat oder Republikaner klar sein, dass es zu einer Amtsenthebung kommen muss, wenn eine nukleare Konfrontation vermieden werden soll, denn vergessen wir bitte nicht, dass all diese Vorgänge vor dem Hintergrund eines kollabierenden transatlantischen Finanzsystems stattfinden.

Von dieser Natur werden die Fragen sein, mit denen sich verantwortungsvolle amerikanische Politiker in den nächsten Tagen beschäftigen müssen.
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