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Kalifornischer Anti-Fracking-Gesetzentwurf kommt voran und beleuchtet, wie Imperialpolitik Fracking als Staatsangelegenheit einführt

von www.larouchepac.com
2014-05-05

What the Frack (www.commons.wikimedia.org)
What the Frack (www.commons.wikimedia.org)
Die Gegenwehr auf lokaler und staatlicher Ebene gegen Fracking erfuhr am 30. April 2014 einen bemerkenswerten Erfolg in Kalifornien, wo ein Gesetzentwurf für ein bundesstaatliches Moratorium für die Durchführung von "Hydraulischem Fracturing" (Fracking) unter Benutzung von Säure zum Zweck der Ölförderung durch das Umweltqualitätskommittee des Senats durch eine 4 zu 2 Abstimmung verabschiedet wurde. Der Gesetzentwurf SB1132 autorisiert die staatlichen Behörden eine "Unabhängige wissenschaftliche Studie" über die Folgen des Frackings zu veranlassen. Diese Studie soll bis 2015 angefertigt werden. Bis dahin sollen jegliche Fracking-Aktivitäten ausgesetzt werden.

Ähnliche Auseinandersetzungen gegen das Fracking entstehen auch in anderen Bundesstaaten und Lokalitäten. Diese harten Auseinandersetzungen werden im Stile von Rückzugsgefechten geführt, zum Teil bedingt durch die von Beginn an geführte bösartige und aufgezwungene Promotion von Fracking als bundesstaatliche und nicht als föderale Angelegenheit im Bezug auf die derzeitigen und zukünftigen öffentlichen Interessen in Wasser, Energie und Ressourcen. Dick Cheney war einer der führenden Agenten dieser Subversion, im Einklang mit der Wall Street und der City of London Kartell-Gang, einschließlich BP, Halliburton und anderen. Da wäre z.B. das "Energiegesetz von 2005", welches die mittlerweile berühmte "Haliburton Klausel" beinhaltet, die insbesondere Bundesagenturen jeglich Kontrollautorität über die für das Fracking eingesetzten Chemikalien und das verwendete Wasser untersagt. Obama hat diese Cheney-Politik in jedem Aspekt aufrecht erhalten.

Bundesstaaten und Lokalitäten versuchen entschlossen Fracking durch Studien-Petitionen, Abstimmungen und Referenden abzuwehren, während die Fracking-Mobilisierung des britischen Empires dort und international mit einer Killer-Geschwindigkeit voranschreitet. Texas, North Dakota und Pennsylvania wurden zur vordersten Front für die neue Obama "Öl und Gas Fracking Revolution", zusammen mit Kalifornien, Colorado und bestimmten anderen Örtlichkeiten. In Pennsylvania z.B. erklärten eine nacheinander folgende Reihe von Gouverneuren, dass der Marcellus Schiefergas-Boom ihren de-industrialisierten Bundesstaat "retten" würde. Im Westen saugt Fracking direkt knappe Wasser-Ressourcen ab und zerstört damit Nahrungsmittel. "Rettet den Bundesstaat," tötet die Menschen.

Dieses Energie-, Nahrungsmittel- und Wasser-Desaster ist ein Grund mehr für die Amtsenthebung gegen Obama. Die Fracking-Politik ist ein Verbrechen gegen die Menschheit.

Trotz der Dürre-Krise in Kalifornien wurde Fracking im Schiefergebiet von Monterey fortgesetzt und große Schiefer-Player wollen es noch ausweiten. Sie versprühen Gelder in die Bundesstaatliche Legislative und die Kongress-Delegationen, um jeden käuflichen Verantwortungsträger aufzukaufen. Z.B. Senator Jean Fuller (R) bezeugte im April bei einer Senatsanhörung in Washington, dass die Konzentration auf Fracking in Kalifornien einen ähnlichen "Erfolg" wie in North-Dakota herbeiführen würde, Millionen Jobs, Verringerung der Energie-Importe, usw. Jerry Brown (D) stimmt ihr zu. Sie wurden am 30. April in Sacramento überstimmt.
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