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Deutschland an der Schwelle zu offener, irrreversibler Revolte gegen Kriegspartei

von www.larouchepac.com
2014-04-21

Wolfgang Kubicki (commons.wikimedia.org)
Wolfgang Kubicki (commons.wikimedia.org)
Nach 3 Altkanzlern Deutschlands - Schmidt, Kohl und Schröder - und dem ehemaligen Bundeswehrgeneral Harald Kujat stimmt nun auch Wolfgang Kubicki, der Stellvertretende Vorsitzende der FDP, in den Chor der deutschen Stimmen ein, welche die Rolle der NATO bei der Unterstützung der Konfrontation mit Russland um die Ukraine-Krise sharf kritisieren.

"Die Tatsache, dass die NATO, einschließlich der Bundeswehr, Truppen an die so genannten Ostgrenzen verlegt, erachte ich nicht nur als kontraproduktiv, sondern eher als extrem gefährlich,"

sagte Kubicki.

Obwohl er feststellt, dass "die Amerikaner" die Krise nutzen wollen, um die Beziehungen zwischen Europa und Russland abzukühlen, fügt er hinzu:

"jedoch sollten wir das rational betrachten und nicht nach dem Motto handeln, 'Wir sind alle Teil der westlichen Gemeinschaft und machen daher jeden Unsinn der Amerikaner mit."

Bezüglich der Eskalationpolitik die mit neuen Sanktionen verbunden wären sollte man erkennen, wo die Grenzen dessen liegen,

"ansonsten muss man sagen, ich bin auch bereit Krieg anzufangen."

Kubicki will eine groß angelegte Intensivierung der Kontakte zwischen Russland und den Europäern, da der starke Rückhalt für Präsident Putin vom russischen Volk mehr Dialog notwendig macht:

"Menschen, die miteinander reden, schießen nicht aufeinander,"

und vielleicht können sie dann beginnen, einander zu verstehen.

Kubicki platzte auch heraus mit dem offenen Geheimnis über das Regime in Kiew:

"In dieser Regierung sitzen Leute, die in Deutschland vor ein Gericht gestellt werden würden. Die sind in keiner Weise Freiheitskämpfer, aber dennoch verhalten wir uns so, als ob dies der Fall wäre."

Kubicki, der aus Kiel kommt, nahe dem Norden Hamburgs, sprach offen darüber, 2 Tage nachdem Teile der Mainstream Medien auch die Barrieren brachen und die einseitige Propaganda-Flut gegen Russland und Putin attackierten. Der öffentlich-rechtliche Sender ARD brachte eine Sendung des Norddeutschen Rundfunks (NDR) aus Hamburg mit dem Titel "Immer gegen Putin: Weitreichende Kritik gegen die Medien," dessen Autor die weitreichende Emailkritik, welche die Unterstützer der Anti-Putin-Propaganda von öffetnlichen, sowie privaten Sendern, wie dem Spiegel oder Die Zeit, überflutete. Der Autor sagte, dass er den Unterschied zwischen den gewöhnlichen Email-Querschlägern und der großen Anzahl normaler Bürger, die sich durch die offensichtliche mainstream Medien-Propaganda-Linie beleidigt fühlen, kennt.

Die NDR Sendung stellt diesen Umschwung in der öffentlichen Wahrnehmung in Zusammenhang mit dem NSA-Skandal, den Killer-Dronen und Abu Ghraib, welche das deutsche Vertrauen in die USA in einem Scherbenhaufen zurücklassen. Die erfahrene TV Journalistin Gabriele Krone-Schmalz, die seit vielen Jahren für die ARD aus Moskau sendete und nun Professorin für Journalismus ist, wies auf den anhaltenden Missbrauch des Begriffs "Anektion" hin im Bezug auf die Krim, was viele Deutsche ebenfalls mitbekamen, nachdem die Mehrheit der Krimbevölkerung ihr Recht auf Selbstbestimmung geltend machten, um sich Russland anzuschließen.

Gestern Abend berichtete der NDR, dass die Tötungsfälle von letzter Nacht in Slawjansk durch russische Medien Extremisten des Rechten Sektors zugerechnet werden und möglicherweise auf das Regime in Kiew hinweisen, welches die Umsetzung der Genfer Verienbarung ignorieren.

Es bleibt zu hoffen, dass deutscher und anderer kontinentaler Widerstand gegen eine Eskalation diese Woche auch einen Einfluss auf das Verhalten der besseren Menschen in Washington habn, die bisher nicht gewagt haben, ihren Mund aufzumachen.
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