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Neue Dokumente decken massiven Druck auf Bill Clinton auf, Glass-Steagall abzuschaffen

von www.larouchepac.com
2014-04-20

Der ertappte Präsident
Der ertappte Präsident
The Guardian berichtete heute, dass neue Dokumente von der präsidentialen Bibliothek von Bill Clinton aufzeigen, dass die Abschaffung von Franklin Roosevelts Glass-Steagall Gesetzes

"aggressiv von Bill Clinton's Beratern, die auch im Zentrum der derzeitigen Politik des Weissen Hauses stehen, vorangetrieben wurde."

Zuerst 1995 and dann wieder 1997 gaben Senior-Berater, wie Finanzminister Robert Rubin, sein Stellvertreter Bo Cutter und John Podesta, Bill Clinton den Rausschmiss, indem sie ihm sagten, er hätte 3 Tage Zeit zu entscheiden, ob er eine Abschaffung von Glass-Steagall unterstützen würde. Mit dem, was Cutter als ein "aktionsforcierendes Ereignis" beschrieb, schrieb er an Bill Clinton am 21. Februar 1995, um ihm mitzuteilen, dass Finanzminister Rubin plante, diese neue Politik am 1. März bekanntzugeben. "Es ist daher notwendig, am Ende des Tages des 24. Februar 1995 eine einheitliche Position der Administration zu demonstrieren." Podesta der damals Stabssekretär war, aber später zu Clinton's Stabschef ernannt wurde, erhöhte den Druck indem er dem Präsident erzählte, dass all seine erfahrensten Berater diesen Plan unterstützen. Er argumentierte, dass Glass-Steagall "out fo date" sei und einer notwendigen Modernisierung im Weg stünde.

Clinton biß offensichtlich nicht an, obwohl der Guardian nicht in die Details dieser Seite der Geschichte eingeht. Jedoch berichtet er, dass Cutter eine wichtige Rolle in Omabas Transitions-Team spielte und das Podesta derzeit als Sonderberater des Weissen Hauses für Präsident Obama arbeitet.

Der Rückschlag hat Wall-Street's Auftragskiller nicht davon abgehalten, es am 19. Mai 1997 erneut zu versuchen, als Finanzminister Rubin ein langes Memo an Clinton schrieb, mit einer Mitteilung von Stabssekretär Todd Stern:

"Das angehangene Memo ist lang, detailliert und technisch, jedoch können Sie die Essenz erfassen, indem sie sich die ersten 4 Seiten anschauen." Rubins Memo drängte Clinton, "die Empfehlung zu genehmigen" und danach "werden mein Stab und ich den Prozess der Fortführung dieses Vorschlags verwalten."

Clinton biß wieder nicht an.

Und dort endet die Arbeit des Guardian. Was sie nicht berichten, ist die Art und Weise, mit der die Briten und die Wall-Street nach 2 fehlgeschlagenen Versuchen letztendlich doch erfolgreich waren Clinton zur Abschaffung des Glass-Steagall Gesetzes im Jahr 1999 zu bewegen. Was passierte also zwischen 1997 und 1999, das Bill Clintons Meinung änderte?

Ihr Name war Monica Lewinsky, eine plumpe Falle, die die Briten und die Wall-Street Bill Clinton setzte und die im August 1998 in der Öffentlichkeit explodierte. Und dies ist der Grund, warum das Glass-Steagall-Gesetz letztendlich durch das heute allgemein bekannte Gramm-Leach-Bliley-Lewinsky Gesetz ersetzt wurde.
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