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Der Vorwurf des Wahlbetrugs in der Demokratischen Partei in den USA reißt nicht ab

von Thomas Trautzsch
2016-05-18
Dan Rolle - Kongresskandidat Nevada

Nachdem die Rauchschwaden in Nevada sich gesetzt haben, gibt es von beiden Fraktionsseiten der demokratischen Partei Erklärungsversuche, jedoch reißen die Vorwürfe des Wahlbetruges nicht ab. Dan Rolle, ein Kandidat für den Kongress aus Nevada beschreibt aus seiner Sicht auf sehr besonnene Weise die Ereignisse, die bei der Konvention am 13.5. in Nevada ihren Lauf nahmen.





Dan Rolle - Congressional Candidate of Nevada



Daraus wird ersichtlich, dass die demokratische Partei jede mögliche Auslegung der Regeln solcher Konventionen ausnutzt, um Hillary Clinton bei der Nominierung des Präsidentschaftskandidaten der demokratischen Partei einen Vorteil gegenüber Bernie Sanders zu verschaffen. Dies wurde nicht nur in Nevada offensichtlich, sondern auch in anderen Swing-Staaten, bei denen Bernie Sanders laut Umfragen knapp vor Hillary lag, wie im vorigen Artikel bereits beschrieben wurde. Es gibt in diesem Prozess keine rationale Fairness. Ein signifikanter Teil der demokratische Parteiführung hält Hillary Clinton für die bessere Option gegen Trump und spielt ihre Macht auf diese manipulative Art aus. Daran ist nichts überraschendes. Überraschend ist, dass sich gerade in den Schichten junger Amerikaner ein Missmut und Ärger gegen diese Praktiken und die dahinterstehenden Motive breitmacht. Die meisten dieser jungen Generation unterstützen Sanders.

Diese Angelegenheit des "legalen" Wahlbetrugs sind eine Frage des Prinzips und Hillary verletzt diese Prinzipien, ganz gleich, ob sich sich dabei an bestehende Gesetze hält, oder nicht.

Hillary, als auch Trump sind denkbar schlechte Optionen für die Amerikaner und auch für den Rest der Welt, … die eine einfach nur ein weiterer egomanischer Wallstreet Darling, der andere ein Rassist mit einen gewissen FBI-Erbe. Diese Kandidaten und ihre Wahlkampflügen sind eigentlich nicht relevant, zumal nicht sie es sind, die über die Politik in Amerika entscheiden, sondern ein ganzer Stab innerhalb der Institution der Präsidentschaft. Es gilt einmal mehr für die Menschen, welche diesem Stab angehören werden, radikale Anwandlungen einer Präsidentin oder eines Präsidenten im Zaum der Realität zu halten und Schaden zu verhindern. Amerika befindet sich in einem wirtschaftlichen und kulturellen Niedergangsprozess und dieser kann auch für den Rest der Welt sehr gefährlich werden, wenn an der alten imperialen Tradition der Thukydides-Falle festgehalten wird. Ohne eine radikale Säuberung des globalen Finanzsektors von den überschwemmenden Spekulationsschulden und ohne die Beseitigung des großen Defizits an infrastruktureller Entwicklung zum Zeck der Erhöhung der Energieflussdichte, und damit der Produktivität, des eigenen industriellen Sektors abseits der Rüstungsindustrie, werden die USA weiter in dieser Spirale abwärts gleiten und dabei ihr Maß der Aggressivität gegenüber den aufstrebenden Ökonomien Chinas und Russlands ausweiten. Dabei spielt es keine Rolle, wer Präsident sein wird.

Wenn die Not so groß wird, dass selbst die dümmsten und gierigsten Menschen an der Wallstreet und im Militärisch-Industriellen Komplex bemerken, dass die sprichwörtliche Kacke am dampfen ist, dann wird scheinbar wie aus dem nichts ein neuer Franklin Roosevelt aus den Niederungen der demokratischen oder der republikanischen Partei aufsteigen, um das Land aus der bevorstehenden Depression zu holen. Doch dieser Messias will erst ausfindig gemacht und erzogen werden. Ich bin mir sicher, dass dies bereits im Hintergrund geschieht.

Thomas Trautzsch

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