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Elizabeth Warren's Buch rückt die Wallstreet-Obama Verbindung in die vorderste Front

von www.larouchepac.com
2014-04-19

Elizabeth Warren (commons.wikimedia.org)
Elizabeth Warren (commons.wikimedia.org)
Glass-Steagall-Unterstützerin Senatorin Elizabeth Warren's neues Memoir, "A Fighting Chance" generiert eine politische Aufregung, selbst vor der eigentlichen Veröffentlichung nächsten Donnerstag und ihre sechs-wöchige nationale Buch-Tour, die im Anschluß tattfinden soll, beginnt in Cambridge/Boston und Springfield/Massechusetts, um dann weiter nach New York, Chicago, Los Angeles, Seattle und Portland zu ziehen.

"Der Präsident wählte sein Team und als nur begrenzte Zeit und Geld zur Verfügung standen, um weiterzumachen, wählte das Team des Präsidenten die Wall Street,"

schreibt Warren in ihrem Buch, so der kongressionale und politische Reporter Michael McAuliff von der Huffington Post in seinem Artikel vom Donnerstag mit dem Titel "Elizabeth Warren's neues Buch, ein Stachel für den Jungs-Club im Weißen Haus".

Der Boston Globe berichtet, dass der ursprüngliche Titel ihres Buches, das von Metropolitan Books herausgegeben wird, eigentlich "Rigged" ("Manipuliert") lauten sollte, um auszudrücken, dass sie glaubt, dass die Wall Street Wirtschaft gegen den Durchschnittsamerikaner gerichtet ist, wurde dannn aber zu dem optimistischeren Titel "A fighting Chance" geändert.

Neben einigen anderen Medien brachte der Globe Warrens Zusammenstöße mit einem gereizten Obama, der ihr gerade heraus sagte, dass sie nicht zum Vorstand der Verbraucher-Agentur, die sie in's Leben gerufen hatte, nominiert werde, "weil sie republikanische Senatoren und Wall Street Banker sehr nervös mache."

Warren's Wiedergabe ihrer Zusammenstöße mit dem Finanzteam des Präsidenten von Larry Summers und Timothy Geithner wird ebenfalls in aller Breite berichtet, insbesondere Summer's typisch rohe Instruktionen darüber, wie man das Spiel in Washington zu spielen habe:

"Er drückte es so aus: Ich hatte eine Wahl. Ich konnte ein Insider sein oder ein Outsider", schreibt sie. "Outsider können sagen, was sie wollen, doch Leute im Insider-Kreis hören nicht auf sie. Wie auch immer, Insider bekommen eine Menge Zugang und eine chance, ihre Ideen vorwärts zu treiben. Leute - mächtige Leute - hören auf das, was sie zu sagen haben. Aber Insider verstehen auch eine unbrechbare Regel: Sie kritisieren nicht andere Insider. Ich wurde gewarnt."

Verschiedene Kommentatorenglauben, das Buch der Senatorin, sowie ihre Tour könnten die derzeitige Liebesbeziehung der Demokratische Partei (und Hillary Clintons) mit der Wall Street aufmischen und Glass-Steagall wieder zu einem größeren Thema machen.

Der Globe berichtete, dass das Weisse Haus einen Kommentar über Warrens Buch verweigerte. Nun, ihre Buch-Tour hat noch nicht einmal begonnen.
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