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Litvinenkow wurde nicht von Putin vergiftet. Er schmuggelte wahrscheinlich das Polonium, das ihn umbrachte.

von Ryan Dawson
2015-05-03

ein Artikel von Ryan Dawson

Der Artikel erschien im Original bei ANC Report

Wie wir alle wissen, wurde Alexander Litvinenko durch Polonium vergiftet, einer seltenen radioaktiven Substanz, und alles wurde auf Russlands Putin geschoben, weil Litvinenko ein Putinkritiker war. Das war die schnelle Schlagzeile in den Massenmedien und es war ebenso in den typischen Propagandakanälen zu sehen und zu hören.

Es gibt viele Dinge, die falsch sind in der "Putin war's" Story. Zum einen gibt es kein Motiv, selbst wenn Litvinenko ein Kritiker Russlands war, so war er doch nicht im Ansatz eine Bedrohung für Putin. Der Mann arbeitete mit tschetschenischen Terroristen und israelisch-russischen Oligarchen zusammen. Wenn Sie einfach annehmen, dass es ein ausreichendes Motiv gab, ihn umzubringen, dann denken Sie mal hierüber nach: Warum sollte Russland ein sehr seltene und sehr teure und leicht nachzuweisende radioaktive Substanz benutzen, um ihn umzubringen, anstatt ein billigeres Gift zu verwenden, oder ihn einfach zu erschiessen? Warum sollte man es riskieren, radioaktives Material in das Vereinigte Königreich von Grossbritannien zu schmuggeln, was als Kriegshandlung gilt?

Jedoch ist es genau diese Geschichte, welche die englischen und US-Medien Sie glauben machen möchten. Die wollen sagen, dass Putin jemanden mit Polonium in England einschleusste, um Litvineko umzubringen. Es ist einfach nicht plausibel. Tatsächlich ist es absurd.

Alexander Litvinenko, ein ehemaliger FSB-Mann, floh nach England um einer russischen Gerichtsanklage zu entgehen und arbeitete für einen dubiosen russischen Oligarchen, Boris Beresowski. Boris Beresowksi war just jener israelisch-russische Oligarch, der seit seiner Flucht vor der russischen Justiz, die ihn wegen einer Vielzahl von Verbrechen verfolgte, in London lebte. Er war ganz oben auf der Fahndungsliste von Interpol. Hier ist der große Preis: Nachdem die englische und US-Presse Putin für die Vergiftung beschuldigten, obwohl es keinerlei Beweise dafür gab, (etwas wofür die USA wohlbekannt sind), verfolgten Ermittler die Spuren des Poloniums im Vereinigten Königreich. Sie endeckten Poloniumspuren in Beresowskis Büro und Wohnhaus. Nun weiß ich nicht, wie Sie dazu stehen, aber weder auf meinem Arbeitsplatz noch in meinem Haus lagere ich seltene radioaktive Substanzen. Das ist keine Sache, die man so im Markt kriegt oder bei einem Spaziergang im Park einsammeln kann.

Auch würde kein erfahrener Mob-Boss, wie Beresowksi so dumm sein, einen Untertanen in solch einer Art und Weise aus dem Weg zu schaffen. Daher war sein Tod eher ein Unfall. Höchstwahrscheinlich war es eine schiefgegangene Schmuggeloperation. Warum transportierte er sich eine gefährliche Substanz? Brauchte er schnelles Geld? Planten sie, eine schmutzige Bombe zu bauen? Solch eine schmutzige Bombe würde das Polonium pulverisieren und jeden töten, der es einatmet. Poloniumspuren wurden in den Flugzeugen gefunden, in denen Litvinenko reiste. So glaube, kann man herleiten, was passiert ist. Er war ein Muli. Es bleibt die Frage, warum hatte er es? Woher hatte er es? Was hatte er damit vor? Warum war es in den Büros von Beresowski und Erinsys Ltd. (Britanniens Blackwater)?

Der "Putin war's" Verleumdungsfall hat nie richtig Sinn gemacht. Zunächst waren die Kosten für die involvierten Mengen von Poloniun 210 im Millionen US-Dollar Bereich. Solch eine Menge ist zu teuer, um sie einfach zu erwerben und zu groß, um übersehen zu werden, wenn sie gestohlen wäre. Der einzige Weg, solch eine Menge zu bekommen, wäre ein gut durch-organisierter Schwarzmarkt, der eine Verbindung zu einem Nuklear-Reaktor hat. Es wäre sicher hilfreich für das organisierte Verbrechen, wenn dieser Nuklear-Energie-Versorger, von dem sie das Polonium erhielten, keinen internationalen Inspektionen oder Teilen des nuklearen Nicht-Proliferationsabkommens unterliegen würden. Solch ein Land (Land A), dass seit Jahrzehnten leugnet, dass es Nuklearwaffeb baut, würde sicher ebenfalls leugnen, dass sie ihr Polonium-Abfallprodukt ebenfalls verkaufen.

Ist es möglich, dies vor der Presse zu verbergen? Ja. Die Medien würden es aus dem selben Grund ignorieren, wie sie auch ignorieren, dass dieses Land nukleare Geheimnisse stiehlt und hunderte von Nuklearwaffen in Dimona baut, um dann Whistle-Blower, die Bilder von den Sprengköpfen machten, in das Gefängnis zu werfen.

Litvinenko war in Israel, wo er kurz vor seinem Tod Leonid Nevzlin, den Chef von Yukos traf. Wenn Sie radioaktives Material kaufen/stehlen wollten, dann wäre das der geeignete Ort. Was hat er mit mit Nevzlin verhandelt? Wir erfuhren, das Alexander ein Informant in einem Fall war, der zur Verhaftung von neun georgischen und russischen Mobstern in Spanien führte, einschlißlich Alexander Gofstein, einem Yukos-Anwalt, der augenscheinlich Geldwäsche betrieb.

Der Niedergang begann, als der georgische Mob-Boss Zakhar Kalashov im Mai 2006 verhaftet wurde. Die Geschichte war ähnlich dem, was die alten fünf Familien in New York taten, als Leute, wie Meyer Lansky Profite durch illegalen Spielbetrieb machten, um damit Grundstückseigentum in Florida zu kaufen. Im Europäischen Fall nahm der Mob illegale Fonds und kaufte damit Immobilien in Spanien und tätigte andere Investitionen in legale Geschäfte.

Litvinenkos Helfer, Dmitri Kovtun und Andrei Lugoi, die sich beide mit ihm am Tag der Vergiftung trafen, wurden ebenfalls in das Krankenhaus eigeliefert. Sie hinterließen Spuren von Polonium in Hamburg, da sie einen Trip nach Deutschland machten, bevor sie sich mit Litvinenko trafen. Es scheint, als ob alle drei in eine Schmuggeloperation involviert waren, aber für wen?

Kurze Antwort: Der Angestellte des russischen Oligarchen Boris Beresowski, Alexander Litvinenko, starb an einer Strahlenüberdosis durch Polonium in einer vermasselten Schmuggeloperation. Daher waren Spuren davon in Beresowskis Haus und in den Flugzeugen, mit denen Litvinenko von und nach Israel reiste, zu finden. Die Schmierenkampagne gegen Putin und Russland, der ein hoch nachverfolgbares und nachweisbares 10 Millionen Dollar Gift benutzt haben soll, um einen Kritiker aus dem Weg zu räumen, ist so plausibel und rational, als wenn man sagen würde "Wir haben Britische Geheimdienstinformationen über den Niger...." Diese offensichtliche Lüge war eine schnelle und schamlos schlampige Erklärung, um zu vertuschen, warum dieser Mann im Vereinigten Königreich ein radioaktives Gift in seinem Körper hatte. Polonium hat nur eine Halbwertzeit von 138 Tagen.

Litvinenko war kurz vor seinem Tod in Israel, um den Yukos-Chef zu treffen. Und es ist ein offenes Geheimnis, dass Israel Nuklearwaffen besitzt, der einzige Ort, der einzige Ort ohne Sicherheitsüberwachungen oder Inspektionen. Poloniumspuren wurden auch auf Flugzeugen von British Airways gefunden, mit denen Litvinenko von und nach Israel reiste. So hätten sie also die Mittel, den Ort und das zeitliche Zusammenspiel, aber lasst uns einfach Putin die Schuld dafür geben, Putin "dem neuen Hitler", wie Neocons ihn nennen?

Warum also die Aufregung über eine Verschwörungstheorie, die behauptet, dass Putin Litvinenko auf eine Hitliste setzte und ihn vergiften ließ? Nun, so wacklig, wie diese Story ist, so war sie wohl das beste womit sie in der kurzen Zeit aufwarten konnten. Boris wusste, sobald die Polizei herausfinden würde, woran Litvinenko starb, würde es eine Menge Erklärungsbedarf geben. Er wusste auch, wenn die Untersuchung fortschreiten würde, dass man mehr Polonium in seinen Immobilien finden würde. So sagten sie dann einfach, dass der KGB versuchte, sie alle umzubringen.

Etwas Geschichte

Dies ist nicht das erste Mal, dass Beresowski versuchte, einen Mord jemand anderem anzuhängen und dann zu erklären, dass all die verdammten Beweise, die auf ihn zeigten, eine Täuschung wären. Es gibt die notorischen Fälle in Russland von Ivan Litskevich und Vlad Listyev.

Ivan Listkevich war der Generaldirektor der Omsker Ölraffinerie, warscheinlich der besten Raffinerie in Russland. Abramovich und Beresowski planten, diese Raffinerie zu übernehmen und sie zu einem Teil von Beresowskis Sibnef (was sie nun ist) zu machen. Listkevich widersprach. Ivan hatte Investments von aussen von Lukoil (10% der Aktien) und CS First Boston. Er war also keineswegs davor unterzugehen. Omsk war die beste Lokation, hatte das modernste Equipment und war in bester Position weiter zu prosperieren. Sie bediente die größten Ölproduzenten in Russland. Natürlich wollte Ivan nicht durch Sibnef geschluckt werden. Am 19. August 1995 wurde Ivan ertrunken im Irtisch aufgefunden. Ich bezweifle, dass er dort hinging um zu schwimmen. Fünf Tage später übernahm Sibnef (Gazprom) die Raffinerie. Am 24. August 1995 bekam Beresowski über seinen guten Kumpel Jelzin einen präsidentialen Erlass, den Transfer aller staatlichen Anteile von Omsk, sowie 4 weitere Firmen an Sibnef anzuordnen. Danach privatisierten Boris und Roman 1996 Sibnef durch eine Reihe Kredit-für-Anteile Auktionen, die ein kompletter Schwindel waren, der durch Scheinfirmen und Offshore-Banken organisiert wurde. Jelzin gab dafür seinen Segen.

Der Fall mag Zweifel in den Gedanken hinterlassen, bis man mehr über den Mord an Vlad Listyev erfährt. 1994 attackierte Boris einen seiner Rivalen wegen der Kontrolle eines Medien-Outlets. Ein Teil der Attacke wurde in allen TV-stationen übertragen und wurde unter dem Synonym "Gesichter in den Schnee" bekannt, da die Bodyguards von Boris' Rivalen unter Androhung von Feuerwaffengewalt gezwungen wurden, sich längs mit dem Gesicht nach unten in den Schnee hinzulegen. Kurz nach einer 140km/h Hochgeschwindigkeits-Verfolgungsjagd und einem Angriff auf die MOST-Wache des Rivalen Gusinsky, sowie des Festnagelns von Gusinsky in seiner Wohnung, übernahm Beresowski die Kontrolle über ORT (Kanal1) durch eine illegale nicht-öffentlichen Auktion und erhielt damit das nahezu unangefochtene Medien-Monopol.

Um Details darüber zu erfahren, empfehle ich Ihnen das Buch "Der Pate des Kremls" zu lesen, wenn sie es denn noch irgendwo bekommen können. Es wurde von einem erfahrenen Editor von Forbes in Russland, geschrieben, der einen Doktortitel in russischer Geschichte hat, Paul Klebnikov. Für das Protokoll: Paul Klebnikov wurde nach der Veröffentlichung dieses Buchs über die Oligarchen und insbesondere über Boris, der das Cover ziert, ermordet. Er wurde 4-mal in Moskau erschossen, während er von der Arbeit heimkam und er starb im Krankenhaus, nachdem er im Fahrstuhl steckenblieb.

Nach dem Gusinsky-Vorfall hatte Boris ein anderes Problem. Vlad Listyev. Listyev war warhscheinlich der beliebteste Talk-Show-Moderator in Russland und ein TV-Produzent. Er war ein Geschäftspartner von Boris, jedoch war das Problem, dass er kein Betrüger war. Als Generaldirektor von ORT entschied er, ein Multi-Millionen-Dollar-Loch in der Firma zu stopfen und auf direktem Wege durch Boris Bezahlung an Leute im Mob, die die Drecksarbeit machen, sowie die eigene Bezahlung durch die Ausgabe von Geld für Werbung bei anderen im Besitz befindlichen Firmen, wo er ebenfalls Werbeverkäufe tätigte. Er hatte ein Angebot von Sergei Lisowski, den Sektor aufzukaufen. Die Verhandlungen wurden nie beendet und Vlad hatte eine andere Idee.

Am 20. Februar 1995 gab Vlad bekannt, dass er das Monopol von Boris aufbrechen würde. Er rief zu einem Moratorium über ORT-Werbung auf, bis sie ethische Standards ausarbeiten konnten. Wie sie sich vorstellen können, machte das Boris und den Rest des Mobs nicht gerade glücklich. Acht Tage später traf sich Boris mit Nikolai, einem Mafia-Boss, und übergab ihm 100.000 Dollar in bar. Das wurde von 2 Polizeiangehörigen beobachtet, die den Mob im Visier hatten. Vorher bot Boris' Handlanger Badri einem anderen Gangster Geld an, der jedoch verhaftet wurde, bevor er ausführen konnte, was man von ihm verlangte und er sagte darüber im Gefängnis aus. Am 1.März, dem Tag nachdem Beresowski den zweiten Mob-Boss bezahlte, wurde Vlad Listyev hinterrücks am Eingang seiner Wohnung erschossen.

Schuldig wie die Sünde, mit einer Aussage gegen Badri, sowie zwei Polizeizeugen, die sahen, wie dem anderen Mob-Boss Geld angeboten wurde, war Boris verzweifelt. Er war hauchdünn davor, verhaftete zu werden. Boris' TV-Netzwerk wurde von Regierungsunterstützungen ausgeschlossen nachdem es von der Polizei durchsucht wurde und es war bankrott. Medien-Giganten-Kollege und Freund Rupert Murdoch versprach, in das Medien-Netzwerk zu investieren und ihn herauszuhauen. Wie nett. Und wir alle wissen, wofür Murdoch steht. Diese Beziehung könnte auch erklären, warum Fox-News und Sky-News im Vereinigten Königreich so schamlos die "Putin-tötete-Litvinenko" Verschwörungstheorie bejubelten.

Doch jetzt kommt erst der richtige Kick. Es ist genau so unerhört und weit hergeholt, wie die Litvinenko-Vergiftung. Boris braute eine Geschichte für Jelzin zusammen, die auf Video aufgenommen und von Irina Lesnevskaja, einer Produzentin bei ORT und einer Freundin von Jelzins Frau produziert wurde. Die Aufnahme behauptet, dass es alles eine große Verschwörung gegen Beresowski sei und dass der wahre Bösewicht (der kein anderes Motiv hatte, als Boris zu beschuldigen und offensichtlich in der Lage war, einen Killer zu mieten um Vlad umzubringen, jedoch nicht Boris?) kein anderer war, als der bittere Rivale Gusinsky von der MOST Bank war, den Boris bereits einmal versucht hatte, umzubringen.

Jelzin war paranoid über Gusinskys politische Ambitionen und Boris wusste darüber Bescheid. Boris beschuldigte auch EX-KGB und sagte Vlad wurde von der MOST-Gruppe umgebracht und nicht vom Mob, mit dem er gesehen wurde, eine Woche, nachdem Vlad sein Monopol aufzubrechen drohte. (Klingt wie, "Irak transportiert die nicht-existenten Massenvernichtungswaffen nach Syrien, nur um die USA schlecht aussehen zu lassen." Also mal ehrlich!) Boris behauptete, er wäre hereingelet worden, weil er loyal gegenüber Jelzin war, wie sein neues Medien-Outlet.

Jelzin, der stets ein Partner in Vertuschungsaktionen war, und ebenbei erwähnt ein Alkoholiker und Dieb, holte einmal mehr Boris aus seinen Problemen heraus, indem er die führenden Ermittler feuerte, was andere dazu veranlasste, es sein zu lassen. Es gab darüber einen riesigen öffentlichen Aufschrei. Eine TV-Persönlichkeit wurde ermordet. ORT erschuf eine neue Gesellschaft, die sich ORT Advertising nannte und ein Monopol hatte, im Auftrag nicht weniger ans Werbung zu verkaufen und der auserwählte Boss dafür war kein geringerer als Sergei Lisosky. Wow, wie grenznlos schamlos.

Wenn Sie russisch sprechen oder wenn sie eine englisch-sprachige Kopie des Transkripts des Boris/Lesnevskaja Videos finden können das an Jelzin geschickt wurde, wird es Sie sehr erzürnen. Es ist ungefähr so plausibel, wie zu sagen, Putin hätte eine Kriegshandlung gegen das Vereinigte Königreich riskiert, um einen Kritiker aus dem Weg zu räumen, der für einen Kriminellen und Terroristen arbeitete.

Wer war's?

So wissen wir nun, was nicht passiert ist. Es bleibt jedoch die Frage, were es getan hat. Der schnellste Weg um dieser Frage auf den Grund zu gehen, ist zu schauen, wer hier am meisten und am lautesten lügt, weil das gewöhnlich derjenige ist, der am meisten zu verbergen hat.

Erinnern Sie sich an Anna Politkovskaja? Sie wurde an Putins Geburtstag umgebracht und die alternative Presse und diejenigen, die gendankenlos jedwede Verschwörungstheorien akzeptierten, die darauf hereinfielen, versuchten diese "umstandsbedingten" Beweise zu nutzen, um den Mord Putin in die Schuhe zu schieben.

Das sind die gleichen, die behaupten, dass Russland seine eigenen Wohnhäuser bombardierte, um einen Krieg mit Tschetschenien anzufangen und dabei völlig die Tatsache verdrängten, dass die Bombardierung der Wohnhäuser erst fünf Monate nachdem der Krieg bereits begann stattfand und die Quellen, die versuchten, den FSB zu beschuldigen waren keine anderen als Boris' Handlanger Litvinenko und der wohlbekannte Plagiarist David Satter, der für den PNAC-Mitbegründer Weekly Standard, welcher der Welt all die Lügen über die Massenvernichtungswaffen des Irak und die Verbindung zu den Attacken vom 11. September bescherte. Robert Kagan, der das Blatt zusammen mit William Kristol gründete, schrieb einen Meinungsartikel in der Washington Times, den er "Apropos Irak" nannte und der jede erdenkliche irrtümliche Vorkriegs-Einschüchterungstaktik anwendete, die es gibt. Seine Frau Victoria Nuland ist die selbe Frau, die am Telefon aufgenommen wurde, als sie "F**** the EU" sagte und offen darüber sprach, wer ein geeigneter Ersatz für den Premierminister in der Ukraine sei. Sie wählte Arseniy Yatseniuk aus, den sie "Yatz" nannte und er wurde einen Monat nach dem Coup Premierminister der Ukraine. Alles was aus dem Mund dieser Fraktion kommt war blindlings anti-russisch.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen Verschwörung und Spinner-Piraterie. Lassen Sie uns einmal von den absonderlichen substanzlosen Behauptungen über Annas Tod wegbewegen und etwas tatsächliches aufdecken. Anna Politkovskaja war die Journalistin, die 3 verschiedene Artikel darüber veröffentlicht hatte, dass JEMAND Polonium an tschetschenischen Kindern austestete. Moment einmal! Wo haben wir DIESES Szenarium schon einmal gesehen? Annas Artikel wurden 2006 in der Novaja Gazjeta veröffntlicht und sie wurde im Oktober des selben Jahres getötet.

Die Washington Post stellte dann diese clevere Behauptung auf: "Leonid Nevzlin, ein ehemaliger Anteilseigner der Yukos Oil Gesellschaft und im Exil lebender Russe, der derzeit in Israel lebt, sagte der Associated Press im vergangenen November, dass Litvinenko ihm ein Dokument übergab, das im Bezug zu einem Dossier über kriminelle Anschuldigungen stand, die russische Ankläger gegen Leute, die mit Yukos in Verbindung standen erhoben. Nevzlin, der von russischen Anklägern der Organisation von Morden, des Betruges und der Steuerhinterziehung beschuldigt wurde, behauptete, Litvinenkos Untersuchungen könnten das Motiv für seine Vergiftung gegeben haben." (http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2006/12/03/AR2006120300224_2.html)

Beachten Sie bitte, wer noch in diesem Washington Post Artikel vorkommt (Scaramella) und wer die Ideen, dass Putin beide, Litvinenko und Anna, umbringen ließ, einpflanzte. Wie verrückt ist das, Polonium zu benutzen, um jemanden umzubringen?...Scaramella ist ziemlich abscheulich. Nachdem Annas Anwalt Stanislaw Markelov 2009 ermordet wurde, gefolgt von der Ermordung einer ihrer Schlüsselinformanten in Tschetschenien, Natalja Estemirova, im selben Jahr, gab es eine Neuauflage von Annas Fall, der beim Obersten Gericht ausgehandelt wurde. Der tschetschenische Präsident Ramzan Kadirow erregte öffentlichen Aufruhr, als er auf Radio Liberty über Annas Informantin, Natalja Estemirova sagte "Sie war eine Frau ..., die nie irgendwelche Ehre, Würde oder Gewissen besessen habe."

Die Anklage drängte Dmitri Pavliutchenkov, einen ehemaligen Polizeibeamten, in die Ecke, der im Gegenzug gestand, dass Lom-Ali Gaitukajev derjenige war, der den Auftragsmord aushandelte und er vermutete Boris Beresowski dahinter. Dmitri wurde zu 11 Jahren Gefängnis verurteilt. Fünf Männer wurden für ihren Mord schuldig gesprochen. Drei waren jene tschetschenischen Brüder, die in der ersten Verhandlung freigesprochen wurden und sie gingen in das Gefängnis. Rustam Makhumov und Lom-Ali Gaitukaev bekamen 2014 lebenslänglich. Beresowski starb im Jahr zuvor im März 2013.

Die problematischste Sache hier ist nicht, dass der Mob etwas illegales tat oder dass die Westliche Presse auf die Räuberpistole aufsprang, um eine anti-russische Hexenjagd zu betreiben. All das ist Wasser, das die Mühlen schon passiert hat. Es ist nicht einmal, dass Israel heimlich Nuklearwaffen besitzt und in organisiertes Verbrechen verwickelt ist. Noch einmal, versuchen Sie sich meine Schocklosigkeit vorzustellen. Es sind nicht einmal die vielfachen Morde, die hier am problematischsten sind. Der besorgniserregendste Teil dieser Geschichte ist der ultimative Zweck für den diese Mengen an Polonium bestimmt waren und warum es im Vereinigten Königreich war. Das Potential für eine schmutzige Bombe ist enorm. Mit dem derzeitigen Klima bezüglich ISIS und einer verärgerten und perspektivlosen Jugend, die bereitwillig den Söldnertruppen beitritt, um Israels Feinde in Syrien und dem Libanon zu bekämpfen, ist eine schmutzige Bombe im Vereinigten Königreich kein unvorstellbares Szenarium. Einfach der Besitz einer solchen könnte genug Hebelkraft auf Politiker dort haben. Die Quelle des Poloniums sollte ausfindig gemacht werden und potentielle Quellen sollten ebenfalls Gegenstand von Untersuchungen und Inspektionen sein.

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