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Umfrage: Europäer misstrauen in großem Maße Mainstream-Medien bezüglich Ukraine-Krise

von RT
2015-04-22

Der Artikel erschien im Original bei RT.

Die Mehrheit der Europäer - Engländer, Franzosen, Deutsche und Griechen unter ihnen - misstrauen der Mainstream-Medienberichterstattung über den Konflikt in der Ostukraine. Das zeigte eine Umfrage von über 4000 Menschen.

Die Griechen scheinen das geringste Vertrauen in ihre eigenen Medien zu haben, wobei insgesamt 76% sagen, dass sie "sehr" oder "vollkommen misstrauisch" gegenüber den Mainstream-Medienberichten über die Ukraine. In Deutschland teilten 57% die gleiche Meinung.

Kein Vertrauen in Mainstream-MedienEngländer hingegen haben großes Vertrauen in den Umgang der Mainstream-Medien mit der Situation. Etwa 55% der Befragten sagten, dass sie einen angemessenes Vertrauen in die Berichterstattung der britischen Medien über die Ereignisse in der Ostukraine haben. Dennoch sagten 33%, sie wäre einseitig.


In Frankreich sagten 47%, dass sie der Berichterstattung über die Ostukraine nicht trauen.

Durchschnittlich haben 54% der Europäer nur wenig bis gar kein Vertrauen in die Art und Weise der Berichterstattung der Mainstream-Medien über den Ukraine-Konflikt. Laut der Umfrage sagten 39% der Befragten, dass sie "nicht sehr viel Vertrauen in die Mainstream-Medien haben, wenn es um eine "genaue und faire" Berichterstattung über die Ukraine-Krise geht, während 15% aller Befragten sagten, dass sie "überhaupt kein Vertrauen" in solche Berichte haben. Nur 4% der Befragten befanden die Berichterstattung für vertrauenswürdig.

Die Umfrage, wurde vom 20. März bis zum 9. April 2015 von der British ICM Research Agentur im Auftrag von Sputnik News durchgeführt.

Der Ukraine-Konflikt begann im April 2014 nachdem Kiew Truppen in die Donezk- und Luhansk-Regionen geschickt hatte, als Menschen dort sich weigerten die neue Putsch-Regierung in der Hauptstadt anzuerkennen. Ein Jahr des Krieges in der Südostukraine resultierte in mehr als 6000 Tote, einschließlich ziviler Personen, laut groben UN-Schätzungen. Viele sagen, dass diese Zahlen in Wirklichkeit viel höher liegen.

Kiew und seine westlichen Allierten zeigen mit dem Finger auf Russland und behaupten, dass es die Anti-Regierungs-Milizen unterstützt. Moskau hat diese Anschuldigungen wiederholt zurückgewiesen. Russlands Aussenministerium sagte, dass die USA daran arbeitet, das Minsker Friedensabkommen durch die Entsendung militärischer Ausbilder aus den USA, England und Kanada für die ukrainische Nationalgarde zu unterminieren.


Das ruft die Frage hervor: "Verstehen die - in Washington, London und Ottawa - über wen wir hier eigentlich sprechen? Da dies die selben ukrainischen Ultra-Nationalisten der Freiwilligenbatallione sind, die Nazi-Embleme tragen und sich während der Vergeltungsangriffe im Donbass mit dem Blut von Frauen, Kindern und Alten besudelten", sagte der Sprecher des russischen Aussenministeriums, Alexander Lukaschewitsch letzte Woche.

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