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Kein Platz im Museum für den Helden - Walter Trautzsch

von Thomas Trautzsch
2016-03-30

Kein Platz im Museum für den Helden
Kein Platz im Museum für den Helden
Im Rahmen eines Projekts der näheren Beleuchtung des vorher wenig dokumentierten Facettenreichtums des deutschen Antifaschismus, welches bereits vor dem Fall der Mauer begann, widmet Anett Leo einen umfangreichen Beitrag dem Kommunisten und Antifaschisten Walter Trautzsch. Die darin wiedergegebene Lebensgeschichte ist relativ umfassend und spiegelt möglicherweise ein reelles Bild der Persönlichkeit Walter Trautzschs abseits der in der DDR zelebrierten Heroisierung wieder.

Die mich immer wieder erstaunende Aufopferungsbereitschaft bis hin zur Selbstaufgabe und die mehrfachen gesellschaftlichen Umwälzungen, die Walter Trautzsch miterlebt hat und die ihn in gewisser Weise auch gebrochen haben, wird darin deutlich sichtbar. Fragen die dabei nicht direkt beantwortet werden, sind jene die dazu beitragen würden, zu verstehen, warum ein junger Mann in diesem Alter mit solch einer Hin- und Selbstaufgabe einer Überzeugung folgt und diese kaum hinterfragt. Gab es Momente des Zweifels? Lag die Aufopferung und der leidenschaftliche Kampf in einer der Persönlichkeit inne liegenden Charaktereigenschaft zu Grunde, oder war es eher die Abenteuerlust eines Jugendlichen, die irgendwann zum Punkt der Rückweglosigkeit führte? Auf diese Fragen kann diese Zusammenfassung leider keine Antwort geben.


Hier ein Link zum Exzerpt der Geschichte Walter Trautzschs aus Anett Leos und Peter Reif-Spireks Buch:




Kein Platz im Museum für den Helden - Die Geschichte Walter Trautzschs erzählt von Dr. Anett Leo



Die mich immer wieder erstaunende Aufopferungsbereitschaft bis hin zur Selbstaufgabe und die mehrfachen gesellschaftlichen Umwälzungen, die Walter Trautzsch miterlebt hat und die ihn in gewisser Weise auch gebrochen haben, wird darin deutlich sichtbar. Fragen die dabei nicht direkt beantwortet werden, sind jene die dazu beitragen würden, zu verstehen, warum ein junger Mann in diesem Alter mit solch einer Hin- und Selbstaufgabe einer Überzeugung folgt und diese kaum hinterfragt. Gab es Momente des Zweifels? Lag die Aufopferung und der leidenschaftliche Kampf in einer der Persönlichkeit inne liegenden Charaktereigenschaft zu Grunde, oder war es eher die Abenteuerlust eines Jugendlichen, die irgendwann zum Punkt der Rückweglosigkeit führte? Auf diese Fragen kann diese Zusammenfassung leider keine Antwort geben und vielleicht bleiben diese uns für alle Ewigkeit verborgen.

Thomas Trautzsch
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